B2B-Kundenportal für Online-Identifikation
- React
- TypeScript
- Redux Toolkit
- Nx
- Cypress
Ausgangssituation
Ein RegTech-Kunde aus dem Bereich Online-Identifikation und qualifizierte elektronische Signatur (eIDAS-reguliert) benötigte ein administratives Cockpit, über das Geschäftskunden ihre eigenen Identifikations- und Signaturvorgänge selbst verwalten können. Der regulierte Kontext bedeutet: jede Formularlogik, jeder Datenfluss und jeder Fehlerzustand muss nachvollziehbar, korrekt und abgesichert sein — Fehler in diesem Bereich haben direkte rechtliche Konsequenzen.
Meine Rolle
Als Frontend-Entwickler im Team eigenständig verantwortlich für ganze Feature-Bereiche des Cockpits — von der ersten Formular-UI bis zum Sicherheits-Fix. Enge Abstimmung mit Backend und Fachseite, da die Anforderungen direkt aus regulatorischen Vorgaben abgeleitet waren.
Technische Umsetzung
Das Frontend ist Teil eines Nx-Monorepos mit React und TypeScript. Komplexe, mehrstufige Formularabläufe (z. B. mehrstufige Identifikationsprozesse mit unterschiedlichen Validierungsregeln je Status) werden über Redux Toolkit als zentrale State-Management-Schicht abgebildet, um Nebenwirkungen zwischen Formularschritten kontrollierbar zu halten. Kritische Nutzerflüsse sind mit Cypress E2E-getestet, um Regressionen in einem regulierten Umfeld frühzeitig abzufangen.
Besondere Herausforderung
Die größte Herausforderung lag im Spannungsfeld zwischen Nutzerfreundlichkeit und regulatorischer Strenge: Formularlogik musste so gestaltet sein, dass Falscheingaben oder inkonsistente Zustände in sicherheitsrelevanten Feldern gar nicht erst entstehen können, ohne die Bedienung für Geschäftskunden unnötig zu verkomplizieren. Das erforderte eine sorgfältige Fehler- und Zustandsmodellierung statt reiner UI-Validierung im Nachhinein.
Ergebnis & Lernerfahrung
Das Cockpit läuft produktiv im Einsatz und wird von Geschäftskunden zur eigenständigen Verwaltung ihrer Identifikations- und Signaturvorgänge genutzt. Die Arbeit in diesem regulierten Kontext hat mir vor allem gezeigt, wie wichtig es ist, Sicherheits- und Compliance-Anforderungen von Anfang an in die Datenmodellierung einzubauen, statt sie als nachträgliche Validierung zu behandeln.